Projektwoche 2010/11
Gemeinsame Projektwoche zu den Themen „Afrika“ und „Trommeln“ der Schule Nymphenweg – Zweigstelle Hausbruch, der Grundschule Hausbruch und zweier Klassen der Schule Lange Striepen.
Zum Schuljahresende gönnen sich die Schulen gemeinsam wieder etwas ganz Besonderes. Anknüpfend an das Format der Zirkusprojektwoche aus dem Jahr 2008/09 und die Trommelprojektwoche aus dem Jahr 2009/10, geht es in diesem Jahr nahtlos weiter.
Die SchülerInnen haben beim Sponsorenlauf wieder so einen großen Betrag erlaufen, dass es möglich war, das Team von Trommelzauber auch in diesem Jahr für eine Projektwoche zu buchen. Anders als im Vorjahr, als die gemeinsame Aufführung eines Musicals im Vordergrund der Projektwoche stand, steht diesmal das Trommeln im Mittelpunkt. Ohne Druck, ohne Vorgaben können die Schüler am Tag in drei Sequenzen (vgl. Downloads Zeitraster Projektwoche) Trommeln, Singen und Tanzen, was Finger, Hände und Körper hergeben. Die Bilder zeigen eindruckvoll, wie begeistert, aufmerksam und gebannt die Schüler dabei sind. Insbesondere die Trommelsequenzen am Beginn des Tages und zum Abschluss tragen sehr zum Gemeinschaftsgefühl bei.
Alle Partnerklassen arbeiten parallel zu den Trommelworkshops themenorientiert. So befassen sich die Schüler mit dem Leben in Afrika, der Tierwelt, afrikanischen Speisen etc. Es gibt viele handlungsorientierte Angebote, die spannende Momente der Zusammenarbeit ermöglichen.
Am Donnerstag werden die Arbeitsergebnisse im Rahmen des Sommerfestes der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem gibt es für die Schüler und ihre Familien zum Abschluss noch ein großes Mitmachkonzert mit dem Team von Trommelzauber.
Klasse 1 und Klasse 1c (HB)
Die beiden ersten Schuljahre haben den Einstieg über eine große MindMap gewählt, in der die Kinder all ihr Vorwissen über Afrika sammeln konnten. Anschließend haben die Kinder sich dann Fotos von einem Mädchen in Afrika angesehen. Wie lebt so ein Mädchen in einem kleinen Dorf? Was kenne ich und was ist ganz anders als bei mir zu Hause?
In den nächsten Tagen haben sie sich dann schwerpunktmäßig mit den Tieren in Afrika beschäftigt. Es würden Geräusche geraten, kleine Texte geschrieben, Masken gebastelt und Tierspiele gespielt. Entstanden sind wunderschöne Arbeiten.
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Zum Abschluss der Woche haben die beiden Klassen einen Ausflug ins Museum für Völkerkunde gemacht und dort ein museumspädagogisches Gespräch besucht: "Wie viele Flecken hat der Leopard?" - Die Kinder wissen jetzt, dass es darauf ankommt, wer die Flecken zählt ...
Klasse 3/4 und Klasse 3e (GS HB)
Am ersten Tag beschäftigten sich die Schüler beider Klassen zunächst mit dem Kontinent Afrika und beschrifteten die einzelnen Länder in Gruppenarbeit auf einer großen und in Einzelarbeit auf einer kleinen Karte.
Am Dienstag wurden die beiden Halbgruppen beim Frittieren von Kochbananen von einer Mutter unterstützt. Es ließ sich nicht feststellen, was mehr Spaß gemacht hat: das gemeinsame Kochen oder das anschließende gemeinsame Essen.
Am Mittwoch und am Donnerstag arbeiteten die Schüler an ihrem Afrika-Buch. "Unterbrochen" wurde dies durch den Besuch von Leo, der den Schülern Fragen zu seinem Leben in Nigeria beantwortete.
Der Abschluss der Projektwoche bildete die gemeinsame Dia-Show am Freitag, in der die Geschichte von "Djenaba" erzählt wird.
Klasse 4/5 und Klasse 4c (GS HB)
Die beiden Klassen haben aus Ton und vielen verschiedenen Naturmaterialien kleine afrikanische Dörfer gebaut.
Außerdem sind viele "Quiztabellen" entstanden, mit denen man sein Wissen über Afrika testen kann und eine direkte Rückmeldung über das Ergebnis bekommt (leuchtende Glühbirne).
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